Solo Tour 2025

Die Radtour 2025, mit ca. 3800 km führte in einen Bogen über die Länder Österreich, Italien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Deutschland und zurück nach Österreich.

Bild: am Rheinradweg über der Rheinschlucht bei Sagogn

Ein Urlaub von 37 Tagen mit herrlichen 3800 km, meist auf Radwegen und wenig befahrene Straßen in schöner Natur. Nur wenige Kilometer mussten auf stärker befahren Straßen geradelt werden. Die genutzten Radwege: Drauradweg, Bahntrasse Dolomitenradweg, diverse Radwege nach Isola Verde und den Po folgend (Po sinistra, Po destra und VENTO) nach Turin, Val di Susa, über Col d’Echelle nach Frankreich entlang Durance Radweg bis Avignon entlang Rhone Radweg zum Genfer See. In der Schweiz Genfer See zum  Rhone Radweg bis Oberwald, (mit der Bahn über den Furkapass und Oberalppass)  weiter Rhein Radweg. Zurück in Österreich über Klösterle Radweg, Flexenpass nach Lech und den Lech Radweg entlang nach Deutschland bis Augsburg. Auf den Donau Radweg, Traunradweg, Steyrer Radweg, (Bahn bis St Michael) und über Obdacher Sattel wieder zum Drauradweg. 

Google Map Wordpress

Einzelne Etappen sind in der Karte ersichltlich

Im leichten Regen entlang des Drau Radweges. In den ersten Tagen der Tour war das Wetter nicht optimal, kalt und starker Regen. 

In solchen Fällen werden die Tagesleistungen auf etwa 50 bis 70 Kilometer verringert und auf Pausen verzichtet. 

 Entlang dem Drauradweg bis Toblach, dem Bahntrassenweg (Dolomiten Radweg) folgend über Cortina nach Calalzo di Cadore, sehr schöne Strecken. Und weiter entlang über ruhige Straßen und Radwegen zum Lago di Croce. 

Bild: Dolomitenradweg vor Dobbiaco

Die Berge sind überwunden nung geht es flach über Mestre zur Küste

 Abschnitt Lago di Croce bis Isola di Verde.

in zwei Tourentagen auf diversen Radwege und verkehrsarme Wege entlang von Flüssen und Kanälen zur Adria Küste.

Pause am Campingplatz, auf der Isola Verde. Der Campingplatz (Camping Adige) ist super gelegen, direkt am Meer und bestens geeignet für Radfahrer

Nach 553 Kilometer ist der erste Abschnitt über Cortina di Ambezzo abgeschlossen. Nun gehts dem Po entlang nach Turin.

Die nächsten Tage entlang des Po, auf den Radwegen Po Sinistra, Po Destra und VENTO. Dies ist eine sehr schöne Strecke. Flach und einsam durch die Po Ebene. Der Radweg VENTO ist noch nicht vollständig errichtet, die vorhandenen Abschnitte sind sehr gut. Die kleinen Dörfer und größeren Städte laden immer wieder zu einer gemütlichen Pause ein. 

Alle Radfahrer kennen diese Situation, plötzlich ist der Radweg zu Ende .. 

So eine Situation kann mich selten stoppen, irgendwie geht es immer weiter — 

Guter Campingplatz nördlich von Turin, (Camping Bella Torino). 

Der schöne Abschnitt entlang des Po ist in sechs Tagen nach 668 Kilometern beendet. 

Abschnitt Turin – Susa – Bardonecchia – Col de l’Echelle – Briancon – Mont Dauphin, Avignon. Überwiegend auf Straßen mit geringen bis höherem Verkehrsaufkommen. Pass Col d’Echelle ist sehr gut zu fahren, geringes Verkehrsaufkommen in schöner Natur. Ab Mont Dauphin dem Durance Radweg bis Avignon folgend.

Bis Susa ist es möglich, einem schönen Radweg zu folgen. Im Hintergrund sind bereits die Berge zur Grenze mit Frankreich ersichtlich. 

Bild: Berg mit Sacra di San Michele

Der Aufstieg über die Col de l’Echelle war sehr schön, nach der Überwindung der Höhe von 1762 m geht es wunderbar bergab bis Mont Dauphin.

Bild Passhöhe: optimale Verbindung nach Frankreich, schöne Natur, sehr wenig Verkehrsaufkommen. 

Der Durance-Radweg verläuft teilweise sehr hoch über dem Fluss sowohl auf der linken und rechten Flussseite.

Landschaftlich sehr schöne, teilweise herausfordernde Anstiege und im ersten Abschnitt führt der Radweg meist auf ruhigen lokalen Straßen und Wegen.  

Nun wird der Radweg näher am Fluss geführt, gelegentlich entlang des Kanalisierten Durance Fluss.

Der Durance wird intensiv genutzt, teilweise für die Wasserversorgung für Marseille, teilweise für die Bewässerung der Plantagen, sowie zur Gewinnung von Elektrizität.

Nach weiteren 6 Tagen und  545 km habe ich Avignon erreicht. Insgesamt eine sehr schöne Strecke auf einer abwechselnden Radroute mit einigen Herausforderungen. 

Bild Fußgängerzone in Avignon:  Das Etappenziel wird mit einem guten Bier in der Stadt gefeiert. 

Die Tour führt nun am Radweg entlang der Rhone zum Genfersee. Am Genfersee entlang bis zum Rhone Zufluss und weiter entlang des Radweges, entlang der Rhone, in der Schweiz bis Obergoms (Oberwald)

Meine Ernährung auf der Radtour ist ein Mix aus Restaurant, Combat Ration und was das “Land so bietet” 

Bild: In diesem Fall gab es kein Restaurant und keinen Shop am Campingplatz, daher wurde auf die Reserven zugegriffen.

Der Rhone Radweg in Frankreich Ist mit ca 90% auf perfektem Radweg ausgezeichnet zu fahren! 

Leider (noch?) nicht fertig ist der Radweg südlich von Lyon und vor dem Grenzübergang in die Schweiz, wo der Radweg auf Straßen geführt wird. 

Grundsätzlich aber einer der schönsten Radwege, die ich gefahren bin. 

Nach einer Nacht auf einem schönen und freundlichen Campingplatz vor Genf, geht es entlang des Genfer Sees und später auf dem ebenfalls sehr schönen Radweg entlang der Rhone in der Schweiz bis nach Oberwald. 

 Nach 795 km und 7 Tagen ist die sehr schöne Tour entlang der Rhone und dem Genfersee abgeschlossen.

Am nächsten Tag sind einige Kilometer nach Oberwald zu bewältigen, die Bergpässe, Furkapass und Oberalppass werden mit der ausgezeichneten Schweizer Bahn absolviert. 

Nach einer entspannten Fahrt mit der Schweizer Bahn nach Sedrun geht das Radabenteuer weiter. Den Rhein-Radweg entlang über Chur nach Feldkirch, den Klostertal Radweg nach Klösterle. Nun ist eine, für Radfahrer nicht schöner, Aufstieg zum Flexenpass notwendig. Ab der Passhöhe geht es wunderbar bergab bis Lech, weiter entlang der wenig befahrenen Straße zum Lechradweg. 

Der durchaus sehr schöne Lech Radweg führt über Füssen nach Augsburg. Von dort über bereits sehr oft gefahrene Donauradweg nach Linz über Traun nach Spital am Pyhrn und über Schober und Obdach zurück nach Kärnten. 

Der Lechradweg, vom Flexenpass bis zur Donau ist sehr schön zu fahren. Herausfordernd ist nur der Abschnitt auf der Straße von Klösterle über Stuben zum Flexenpass 

Entlang der Donau nach Linz

Der Donauradweg, diesmal von Maxheim bis Ottensheim, von ausgezeichneter bis durchschnittlicher Qualität, dacher überwiegend sehr schön zu fahren! 

Die schnellste und leichteste Verbindung und die beste Radinfrastruktur,  über die Alpen nach Süden, ist entlang der Steyr  nach Spital am Pyhrn mit dem Zug nach Selzthal und über dem Schoberpass und Obdacher Sattel nach Kärnten!